Erbscheinsverfahren

Erbscheinsverfahren und Erbschein, Testamentsanfechtung und Testierfähigkeit

Im Erbscheinsverfahren geht es für Sie darum, sofern Sie im Wege der gesetzlichen oder gewillkürten Erbfolge zum Erben berufen sind, einen Erbschein als Legitimationspapier, insbesondere gegenüber beteiligten Kreditinstituten und dem Grundbuchamt zu erhalten. Der Erbschein ermöglicht Ihnen den Zugriff auf den Nachlass auf der Basis Ihres festgestellten Erbrechtes. Es kann Ihnen ein Alleinerbschein, ein gemeinschaftlicher Erbschein oder ein Teilerbschein bzw. gemeinschaftlicher Teilerbschein oder ein gegenständlich beschränkter Erbschein erteilt werden.

Im Rahmen des Erbscheinverfahrens und Ihrer Beteiligung daran, geht es im Wesentlichen um die Feststellung des Erbrechts bzw. der Erbrechte der Beteiligten. Hier geht es regelmäßig um Fragen nach der Wirksamkeit der vorliegenden letztwilligen Verfügungen, insbesondere des vorliegenden Testamentes oder Erbvertrages.

Häufig sind auch mehrere aufeinanderfolgende Testamente, Ehegattentestamente und/oder Erbverträge vorhanden, wobei dann festzustellen ist, inwieweit eine Bindungswirkung beispielsweise durch ein gemeinschaftliches Ehegattentestament oder einem Erbvertrag, gegeben ist und welche der letztwilligen Verfügungen letztlich zum Tragen kommt.

Auch Fragen der Testierfähigkeit und der Testamentsanfechtung sind gerade im Erbscheinsverfahren oft streitgegenständlich.

Wir vertreten Ihre Interessen, gleich ob Sie ein durch die vorliegende letztwillige Verfügung Beeinträchtigter sind, ja gegebenenfalls durch die Bedenkung eines Außenstehenden völlig vom Familienvermögen ausgeschlossen sind, oder ob Sie Ihr Recht als bedachter Erbe durchsetzen bzw. verteidigen wollen.

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